printer3.gif (3075 Byte)Suesse Biing mit Fleischkloeschensuppe und Senfkohl
 Herkunft: Internet    
   Zutaten: 4 Personen
      1    Fruehlingszwiebel
      2 EL Chinesiche Sojasauce
  7 1/2 dl Wasser
      1 TL Sesamoel
      1 pk Senfkohl; Szetchuan Gemuese
*****---------------------FUER DEN BIINGTEIG--------------------------
   4 c  Weizenmehl
      1 pn Salz
      2 c  Wasser; lauwarm
*****-----------------------FUER DIE BIING----------------------------
   2 tb Staerkemehl
      4 tb Puderzucker
             Sesamoel
  Beginnen wir zunaechst mit der Teigzubereitung; hierzu wird das
  Weizenmehl und das Salz mit dem lauwarmen Wasser schnell vermischt
  (...am besten geht das mit einer Gabel oder auch mit Staebchen, wenn
  man das beherrscht), alles sehr gut zu einem glatten Teig verknetet
  und fuer mindestens 30 Minuten (...besser ueber Nacht abgedeckt mit
  Frischhaltefolie im Kuehlschrank...) in Ruhe gelassen, um dem Mehl
  Zeit zum Ausquellen zu geben.
  
  Kommen wir nun zu den Fleischkloesschen, die ich in Zukunft Wan Tse
  (...so ist ihr chinesischer Name...) nennen werde.
  
  Siehe Rezept.
  
  Apropos Suppe: die wollen wir jetzt zubereiten. Zunaechst wird der
  Senfkohl abgeschuettet und dann, ebenso wie die Fruehlingszwiebel, in
  feine Ringe geschnitten. In einem nicht zu kleinen Kochtopf werden
  jetzt 3-4 tb Oel erhitzt, die Fruehlingszwiebel kurz angebraten
  (...nicht braun werden lassen... ) und 2-3 tb chinesische Sojasauce
  zugefuegt. Dann loeschen wir mit Wasser ab ( Vorsicht ! das kann
  spritzen ), geben den Senfkohl sowie das Sesamoel dazu und kochen
  einmal kurz auf. Danach reduzieren wir die Hitze auf das
  kleinstmoegliche Mass und halten die Suppe bei aufgelegtem Topfdeckel
  leicht am Sieden. (... das war's schon; ist doch einfach, gell...?! )
  
  In unsere siedende Suppe geben wir nun die Wan Tse und lassen sie
  waehrend ca.20-30 Min. gar ziehen.
  
  Vor dem Zubereiten der Biing wird der Teig noch einmal gut
  durchgeknetet; er sollte nun geschmeidig sein, aber keinesfalls an
  den Fingern kleben (...bei Bedarf kann also ruhig noch etwas mehr
  Mehl eingearbeitet werden...). Wir formen nun eine Rolle von ca. 6-7
  cm Durchmesser und teilen diese in 8-10 Stuecke. Jeweils eines dieser
  Stuecke wird dann mit dem Rollholz zu einem runden Fladen von ca.
  10-12cm Durchmesser ausgerollt. Auf jeden dieser Fladen verteilen wir
  dann ca. 1-2 ts Oel und rollen ihn zusammen.
  
  Dann wird er wie eine Schneckennudel spiralig eingedreht aufgerollt
  und dann alles wieder leicht zu einem Fladen ausgerollt (...bitte
  nicht zu duenn, am besten laesst man ihn sogar in der Mitte etwas
  dicker als am Rand ).
  
  In die Mitte dieses Fladens geben wir dann 2-5 tb der Puderzucker /
  Staerkemehl Mischung und falten die Raender so nach oben, dass ein
  kleines Saeckchen entsteht. Dieses Saeckchen legen wir nun in die
  eine Hand, nehmen mit der anderen dessen oberen Rand und
  verschliessen das Saeckchen in dem wir es oben zudrehen.
  
  Nun druecken wir mit dem Handballen den so entstandenen Kloss so
  zusammen, dass eventuell vorhandene Loecher geschlossen werden, und
  rollen noch einmal leicht mit dem Rollholz nach. (...das liest sich
  wesentlich komplizierter als es in Wirklichkeit ist; also bitte nicht
  abschrecken lassen, es ist wirklich nicht schwer...)
  
  Im Guo ( Wok ) erhitzen wir nun 3-4 tb Oel, backen darin die Biing
  goldbraun aus, fetten ab und servieren so frisch wie moeglich,
  zusammen mit der Wan Tse Suppe (...ggf. koennen die Biing auch im
  Backofen warm gehalten werden ). Mit einer Friteuse geht's natuerlich
  noch besser; bei ca. 180 oC ausfritieren...
  
  Tip: Die Biing koennen sowohl suess als auch pikant oder gar nicht
  gefuellt sein. Sie sind, nicht nur bei diesem Gericht, fuer die
  Chinesen eine Hauptspeise und nicht die Beilage wie man das als
  Europaeer faelschlicherweise annimmt.
 

Autor: Kit Ying Li-Kolb
http://private.freepage.de/uwekolb/
http://www.uwe-kolb.purespace.de